Persönliche Mitteilung von Dekan Johannes Heidecker

Dekan Johannes Heidecker
Bildrechte: Sommerbild

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,
auf diesem Wege teile ich Ihnen mit, dass ich im Herbst eine neue berufliche Aufgabe übernehmen werde. Es wird dies die Pfarrstelle Heidenheim im Hahnenkamm sein. Sie ist verbunden mit einer Viertel Stelle inhaltlicher Arbeit am wiederzuerweckenden Kloster.

 

 

 

Lassen Sie mich Ihnen darlegen, wie es zu dieser Entscheidung kommt:

Heidenheim im Hahnenkamm ist für meine Frau und mich schon immer ein ganz besonderer Ort. Die romanische Klosterkirche geht auf die Geschwister Wunibald und Walburga zurück, die den christlichen Glauben nach Franken gebracht haben. Das Kloster an dieser Kirche hatte seit der Reformation ganz verschiedene Nutzungen, es gab in letzter Zeit unterschiedliche Versuche, die alten Mauern mit neuem Leben zu füllen.
Seit vielen Jahren beobachten wir die Entwicklung in Heidenheim aufmerksam. Heidenheim war bisher ein eigenes Dekanat, die Pfarrstelle dort wie in Donauwörth verbunden mit dem Dienst des Dekans.
Für mich und für uns völlig aus heiterem Himmel war nun im Mai–Amtsblatt Heidenheim als Pfarrstelle ausgeschrieben, das Dekanat wird aufgelöst. Verbunden mit der Pfarrstelle ist inhaltliche Arbeit am Kloster. Diese Ausschreibung hat mich angesprochen: an dieser Kirche arbeiten zu dürfen erscheint mir gewissermaßen als i-Tüpfelchen meiner Laufbahn als Geistlicher. Gemeindearbeit – Spiritualität – Kloster: die Verbindung klingt für mich und für uns im besten Sinn verheißungsvoll: dafür wird sich ein Aufbruch lohnen. Ich sehe die Chance, mit ungeteiltem Herzen Gemeindearbeit zu machen, sie ist in all den Jahren mein Herzensanliegen geblieben.

Nach einigen Gesprächen habe ich mich auf diese Stelle beworben. Am vorigen Dienstagabend habe ich nun erfahren, dass meine Bewerbung angenommen worden ist. So werde ich mich nach gut 13 Jahren in der Kirchengemeinde und im Dekanat Donauwörth im Herbst einer neuen Aufgabe zuwenden und wir werden nach Heidenheim in den Hahnenkamm wechseln.

In Donauwörth sind viele Verbindungen in den Jahren gewachsen. Deshalb wird uns der Abschied vermutlich auch nicht ganz leicht sein.
Was die Gemeinde betrifft: ich hatte hier in Donauwörth in wechselnder Besetzung immer wieder lange Vakanzen zu bewältigen. Jetzt wird hier mit Ihnen ein junges, motiviertes und harmonisches Team samt Kirchenmusikdirektor arbeiten – ich weiß die Gemeinde in guten Händen. Und wir werden weiterziehen…